Silverjet I“ schließt Lücke aufs Aineck!

13 Jahre nachdem Familie Bogensperger die Lifte von St. Margarethen auf der Salzburger Seite des Katschberg zum Gipfel des Aineck übernommen hat, werden mit der kommenden Skisaison alle alten Sessel- bzw. Schlepplifte durch moderne Kabinenseilbahnen ersetzt sein. Baubeginn für den letzten Bauabschnitt „Silverjet I“, eine Kabinenbahn für 8 Personen vom Tal bis zur Mittelsektion, ist der 9. April; die Fertigstellung wird rechtzeitig zum Saisonstart 2018/2019 erfolgen.

Der alte Sessellift von St. Margarethen zum „Silverjet II“ (Baujahr 2011) stellt das letzte Nadelöhr auf der Salzburger Seite des Katschberg dar. Aber auch dieses wird mit der Saison 2018/2019 der Vergangenheit angehören, und Wartezeiten dürfte es bei der Talstation in St. Margarethen dann wohl keine mehr geben, wie folgende Zahlen eindrucksvoll belegen: Während der alte Doppelsessellift 1.400 Skifahrer pro Stunde befördern konnte, sind es bei der neuen 8er Kabinenseilbahn 2.600 Personen. Auch das Lifttempo wird gegenüber dem Sessellift aus dem Jahr 1996 gewaltig erhöht werden. Die Fahrtzeit reduziert sich von 10 Minuten auf die Hälfte. Hergestellt werden Lift und Panoramakabinen (wiederum) von der österreichischen Firma Doppelmayr.

Neuer Kassenbereich. Bei der Talstation inklusive Kassenbereich bleibt ebenfalls kein Stein auf dem anderen. Eine Besonderheit stellt die Selbstbedienungszone dar, in der die zu Hause online bestellten Tickets bequem auszudrucken sind. Im Zuge des online-Kaufs erhält man einen QR-Code aufs Handy geschickt, der vom Lesegerät des Automaten bei der Talstation erkannt wird. Sofort werden dann die Karten ausgedruckt. Wer dennoch die persönliche Betreuung durch Mitarbeiter aus Fleisch und Blut bevorzugt, kann sich an einen der vier Kassenschalter wenden.

Nie mehr Ski schleppen! Neu ist zudem das ins Erdgeschoß der Talstation integrierte Skidepot mit 2er- bzw. 4er-Schränken, in denen je 2 Paar bzw. 4 Paar Schuhe und Ski sicher verwahrt werden können. Die Kästen sind zudem beheizt, sodass man beim nächsten Skiausflug in trockene und warme Skischuhe steigen kann. Von dem 450 m2 großen Depot gelangt man direkt in den Sportshop von Sport Rest; es könnte ja immerhin sein, dass irgendein wichtiges Ski-Accessoire zu Hause vergessen wurde. Oder aber man seine Skier nochmal perfekt auf die Pistenbedingungen einstellen lassen möchte. Ein professionelles Skiservice dauert fünf Minuten, währenddessen geht sich in der angeschlossenen Sportsbar ein Espresso oder frischer Fruchtsaft aus.

Zweigeschoßig. Einmalig dürften wohl die Rolltreppe sowie der Großraumaufzug vom Erdgeschoß (Kassenbereich, WC-Anlagen, Skidepot und Sportschau) zur Seilbahn im ersten Stock sein. Wer hingegen von der Piste kommt, fährt direkt „in“ den ersten Stock und damit zur Einstiegstelle des „Silverjet I“.

„Silverjet I“ im Telegrammstil: 60 moderne Kabinen für je 8 Personen – Fahrzeit 5 Minuten – 2600 Personen pro Stunde – Fahrgeschwindigkeit 6 m/s – Länge 1672 Meter – Höhenunterschied 480 Meter

Impressionen